Pebio Redaktion · Zuletzt aktualisiert: 31. Oktober 2026

Vorarbeiter Bau

Was beschäftigt dich?

Gehalt: Was Beschäftigte verdienen

Ist-Gehalt (BA-Entgeltatlas), kein Tarif. Medianentgelt sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter, Teilzeit ist nicht enthalten. Das Gehalt in deinem Vertrag kann abweichen.

Median pro Monat (brutto)

4.000 €

Spanne pro Monat (25 % bis 75 %)

3.381 € – 4.758 €

  • Region: Deutschland
  • Gilt für die Berufsgattung KldB 33232
  • Importstand: Oktober 2026
  • Bezugszeitraum der Zahl: im Datensatz nicht angegeben
  • Fallzahl und Veröffentlichungsgrenze nennt die Quelle.

Quelle: BA-Entgeltatlas

Mehr zur Zahl

Untergrenzen sind kein Ist-Gehalt und stehen im Abschnitt Tarif.

Eigene Rechnung: Stundenwert

Rechne dein Monatsbrutto auf einen Stundenwert um. Das ist eine Rechnung aus deinen Eingaben, kein Vergleich mit dem Median. Nichts davon wird gespeichert.

Tarif und Untergrenzen

Das gilt mindestens, wenn die genannte Geltung auf dein Arbeitsverhältnis zutrifft. Das ist keine Rechtsauskunft.

Zur gesetzlichen Vergütung nach dem BGB liegt für diesen Beruf noch keine geprüfte Aussage vor.

Gesetzlicher Mindestlohn

  • Gesetzlich

    13,90 € pro Stunde

    gültig ab 2026-01-01, bis 2026-12-31

    § 1 Nr. 1 MiLoV5: „ab 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto je Zeitstunde“

Quelle: Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (MiLoV5), BGBl. 2025 I Nr. 268; kein Außerkrafttreten — das Ende des Werts 2026 folgt aus dem Folgewert in § 1 Nr. 2 · Stand 2026-10-27

Kommende Sätze (1)
  • Gesetzlich

    14,60 € pro Stunde

    gültig ab 2027-01-01 · künftig

    § 1 Nr. 2 MiLoV5: „ab 1. Januar 2027 14,60 Euro brutto je Zeitstunde“

Quelle: Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (MiLoV5), BGBl. 2025 I Nr. 268; kein Außerkrafttreten — das Ende des Werts 2026 folgt aus dem Folgewert in § 1 Nr. 2 · Stand 2026-10-27

Mindestausbildungsvergütung (§ 17 BBiG), € brutto pro Monat

Entscheidend ist das Jahr des Ausbildungsbeginns, nicht der Zahlmonat: Wer 2026 beginnt, behält den Satz des Jahrgangs 2026.

Begriffe erklärt
Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag (AVE)
Ein Tarifvertrag, den das Arbeitsministerium für alle Betriebe einer Branche verbindlich erklärt hat – auch ohne Tarifbindung.
Manteltarifvertrag
Regelt die allgemeinen Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeit, Urlaub und Kündigungsfristen, nicht die Höhe des Entgelts.
Entgelttarifvertrag
Legt fest, wie viel je Entgeltgruppe gezahlt wird.
Entgeltgruppe
Die Einstufung nach Tätigkeit und Qualifikation. Sie bestimmt, welcher Betrag der Entgelttabelle für dich gilt.

Welcher Tarif könnte für dich gelten?

Für diesen Beruf zeigen wir keinen Branchentarif. Prüfe Schritt für Schritt: Region, Betrieb und Branche, Tarifparteien, Geltungsbereich und Zeitraum, dann den Originaltext. Ein Treffer heißt „möglicherweise relevant, bitte prüfen“, nicht „gilt für dich“.

Tarifregister des BMAS

Kompetenzen: Was du im Beruf gelernt hast

Fachlich geprüfte Tätigkeiten und die Fähigkeit, die dahintersteht. Prüfe mit der Belegfrage, ob sie auf dich zutrifft.

Deine Antworten bleiben in diesem Browser-Tab und werden nicht übertragen. Zum Antworten braucht die Seite JavaScript.

Noch nicht fachlich geprüft

Für diesen Beruf gibt es noch keinen fachlich geprüften Datensatz.

Karriere: Wechselziele

Berufe, zu denen Menschen aus diesem Beruf wechseln. Jede Einstufung zeigt ihre Herleitung.

Keine Daten

Für diesen Abschnitt liegen uns keine belastbaren Daten vor. Wir zeigen lieber nichts als eine Zahl ohne Beleg.

Wohin du noch kommen kannst

Wege, an die viele nicht sofort denken. Jede Angabe nennt Quelle und Stand; was fehlt, steht als „noch nicht belegt“.

  • Geprüfter Polier (Hochbau oder Tiefbau)

    Du planst und steuerst Bauprozesse, überwachst Qualität und Termine und führst die Mitarbeitenden auf der Baustelle. Du trägst Ausbildungsverantwortung und stimmst dich mit Auftraggebern und Behörden ab.

    Warum du passt

    Als Vorarbeiter leitest du schon Kolonnen und kennst Abläufe auf der Baustelle. Genau diese Praxis verlangt die Zulassung zur Prüfung.

    Der Weg dorthin

    Weiterbildung und Prüfung
    Zur Prüfung wirst du zugelassen mit einer Abschlussprüfung in einem Ausbildungsberuf der Bauwirtschaft und einschlägiger Berufspraxis von mindestens fünf Jahren, wobei die Ausbildungsdauer angerechnet wird. Mit einem anderen Ausbildungsberuf sind es mindestens sechs Jahre, ebenfalls unter Anrechnung der Ausbildungsdauer, ohne Ausbildung mindestens sechs Jahre einschlägige Praxis. Prüfungsteile sind Baubetrieb, Bautechnik (Hochbau oder Tiefbau wählst du), Mitarbeiterführung und Personalmanagement sowie berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen.

    Quelle: IHK Köln, Geprüfter Polier; PolierPrV 2012 § 2 Abs. 1 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dauer
    noch nicht belegt
    Kosten
    noch nicht belegt
    Förderung
    Das Aufstiegs-BAföG fördert die Teilnahme an Lehrgängen öffentlicher und privater Träger, die auf öffentlich-rechtlich geregelte Fortbildungsprüfungen nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung vorbereiten (§ 2 Abs. 1 AFBG). Ob dein Lehrgang förderfähig ist, klärst du mit dem Träger und dem Amt für Ausbildungsförderung.

    Quelle: § 2 AFBG · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Gehalt
    noch nicht belegt
    Besonderheiten
    Die Prüfung ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Niveau 6 (Bachelor-Niveau) eingeordnet. Die Verordnung nennt als Ziel, Prozesse im Hochbau oder Tiefbau zu organisieren und zu überwachen.

    Quelle: IHK Köln; PolierPrV 2012 § 1 Abs. 2 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dein nächster Schritt: Frag bei deiner zuständigen IHK oder Handwerkskammer nach der Zulassung und suche dir einen Lehrgangsträger.

  • Staatlich geprüfter Techniker Bautechnik

    Du lernst in der Fachschule Planung, Konstruktion und Abwicklung am Bau, in Sachsen mit den Schwerpunkten Bausanierung, Hochbau und Tiefbau. Danach arbeitest du in Planung, Arbeitsvorbereitung oder Bauleitung.

    Warum du passt

    Deine Baupraxis ist die Voraussetzung für die Aufnahme. Die Schule baut darauf Theorie und Technik auf.

    Der Weg dorthin

    Weiterbildung und Prüfung
    In Sachsen führt die Schulordnung Fachschule Bautechnik im Fachbereich Technik mit den Schwerpunkten Bausanierung, Hochbau und Tiefbau (§ 78). Aufgenommen wirst du mit einschlägiger anerkannter Berufsausbildung und mindestens einem Jahr einschlägiger Berufstätigkeit (§ 6). Alternativ reichen ein nicht einschlägiger Berufsschulabschluss und mindestens fünf Jahre einschlägige Berufstätigkeit.

    Quelle: Schulordnung Fachschule Sachsen (FSO) §§ 6, 78 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dauer
    In Sachsen dauert die Fachschulausbildung Technik in Vollzeit zwei Jahre (§ 79). In Teilzeit dauert eine Klassenstufe in der Regel zwei Schuljahre (§ 2 Abs. 2).

    Quelle: Schulordnung Fachschule Sachsen (FSO) §§ 2, 79 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Kosten
    noch nicht belegt
    Förderung
    noch nicht belegt
    Gehalt
    noch nicht belegt
    Besonderheiten
    In Sachsen kann die Fachschulausbildung mit einer Zusatzausbildung zum Erwerb der Fachhochschulreife verbunden werden (§ 3 Abs. 3). Damit öffnet sich der Weg ins Studium.

    Quelle: Schulordnung Fachschule Sachsen (FSO) § 3 Abs. 3 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dein nächster Schritt: Suche Fachschulen für Bautechnik in deinem Bundesland und prüfe dort die Aufnahmeregeln.

  • Meister im Maurer- und Betonbauerhandwerk

    Du führst einen Handwerksbetrieb fachlich und kaufmännisch, planst Bauausführung und bildest Nachwuchs aus. Die Meisterprüfung weist dich dafür aus.

    Warum du passt

    Wenn du im Maurer- und Betonbau arbeitest, kennst du die Tätigkeiten, die Teil I und II prüfen. Als Vorarbeiter bringst du Führungserfahrung mit.

    Der Weg dorthin

    Weiterbildung und Prüfung
    Die Meisterprüfung im zulassungspflichtigen Maurer- und Betonbauer-Handwerk besteht aus vier selbstständigen Teilen: praktische Tätigkeiten, Fachwissen, Betriebsführung mit Kaufmännischem und Rechtlichem sowie Grundlagen der Ausbildung und Anleitung von Personal.

    Quelle: MaurerBetonbMstrV § 1 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dauer
    noch nicht belegt
    Kosten
    noch nicht belegt
    Förderung
    Das Aufstiegs-BAföG fördert die Teilnahme an Lehrgängen, die auf öffentlich-rechtlich geregelte Prüfungen nach der Handwerksordnung vorbereiten, darunter Meisterprüfungen nach § 45 HwO (§ 2 Abs. 1 AFBG). Ob dein Kurs förderfähig ist, klärst du mit dem Träger und dem Amt für Ausbildungsförderung.

    Quelle: § 2 AFBG · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Gehalt
    noch nicht belegt

    Dein nächster Schritt: Frag deine Handwerkskammer nach Zulassung und Vorbereitungskursen für alle vier Prüfungsteile.

Weitere Wege anzeigen (3)
  • Bauingenieurwesen studieren (ohne Abitur)

    Du studierst an Hochschule oder Universität und arbeitest danach in Planung, Statik, Bauleitung oder Projektsteuerung. Die Anforderungen sind theoretischer als in der Fachschule.

    Warum du passt

    Deine Baupraxis zeigt dir, wo Theorie zählt. Aufstiegsfortbildungen und Berufserfahrung öffnen den Hochschulzugang.

    Der Weg dorthin

    Weiterbildung und Prüfung
    In Baden-Württemberg gilt laut IHK Ulm: Mit Meisterprüfung, gleichwertiger Fortbildung oder abgeschlossener Fachschule kommst du mit Nachweis über ein Beratungsgespräch an die Hochschule. Ohne Aufstiegsfortbildung brauchst du eine mindestens zweijährige Berufsausbildung, in der Regel drei Jahre Berufserfahrung im fachlich passenden Bereich, den Beratungsnachweis und eine Eignungsprüfung für einen fachlich passenden Studiengang.

    Quelle: IHK Ulm, Hochschulzugang für Berufstätige · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dauer
    noch nicht belegt
    Kosten
    noch nicht belegt
    Förderung
    noch nicht belegt
    Gehalt
    noch nicht belegt

    Dein nächster Schritt: Buche ein Beratungsgespräch an der Hochschule deiner Wahl und kläre den Zugang.

  • Geprüfter Technischer Betriebswirt

    Du verbindest technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichen Aufgaben in Betrieben der Bau- und Technikbranche. Das Profil zielt auf Führung über die Baustelle hinaus.

    Warum du passt

    Wenn du Techniker oder Meister bist, erfüllst du die Zulassung. Deine Baustellenerfahrung gibt dir den technischen Hintergrund.

    Der Weg dorthin

    Weiterbildung und Prüfung
    Zugelassen wirst du mit bestandener Industriemeister- oder vergleichbarer technischer Meisterprüfung oder staatlich anerkannter Technikerprüfung, mit bestandener Prüfung zum Technischen Fachwirt oder als staatlich anerkannter Ingenieur mit mindestens zwei Jahren einschlägiger Berufspraxis (§ 2 Abs. 1). Alternativ kannst du zugelassen werden, wenn du Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen auf andere Weise glaubhaft machst, etwa durch Zeugnisse (§ 2 Abs. 2).

    Quelle: TBetrWPrV § 2 · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dauer
    noch nicht belegt
    Kosten
    noch nicht belegt
    Förderung
    noch nicht belegt
    Gehalt
    noch nicht belegt

    Dein nächster Schritt: Frag deine IHK, welcher deiner Abschlüsse zur Zulassung reicht.

  • Eigener Betrieb mit Ausübungsberechtigung (§ 7b HwO)

    Du führst einen eigenen Betrieb in einem zulassungspflichtigen Handwerk, ohne Meisterbrief. Dafür brauchst du die Ausübungsberechtigung der Behörde.

    Warum du passt

    Wer lange in leitender Stellung arbeitet, kann den Weg über die Altgesellenregelung gehen. Als Vorarbeiter sammelst du genau diese Erfahrung.

    Der Weg dorthin

    Weiterbildung und Prüfung
    noch nicht belegt
    Dauer
    noch nicht belegt
    Kosten
    noch nicht belegt
    Förderung
    noch nicht belegt
    Gehalt
    noch nicht belegt
    Besonderheiten
    Nach § 7b Abs. 1 HwO brauchst du eine bestandene Gesellenprüfung im Handwerk (oder verwandt), insgesamt sechs Jahre Tätigkeit, davon vier Jahre in leitender Stellung. Leitend heißt: eigenverantwortliche Entscheidungsbefugnisse in einem Betrieb oder wesentlichen Betriebsteil. Die Tätigkeit muss mindestens eine wesentliche Tätigkeit des Handwerks umfassen.

    Quelle: § 7b HwO · Stand 2026-10-31 (abgerufen)

    Dein nächster Schritt: Lass bei der Handwerkskammer klären, ob deine Zeiten für § 7b HwO reichen.

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Dir wichtig

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So ordnen wir zu
  • Finanzielle Situation: Gehalt, Tarif
  • Sicherheit & Planbarkeit: Tarif, Arbeitsmarkt
  • Arbeitsumfeld & Zugehörigkeit: Keine Daten
  • Anerkennung & Kompetenz: Kompetenzen
  • Entwicklung & Selbstbestimmung: Karriere, Kompetenzen

Arbeitsmarkt: Was Stellenanzeigen verlangen

Belastbare Datenbasis · Auswertung von 331 Anzeigen mit Skills

Gefragte Fachkompetenzen

  • Polier
  • Bauleitung

Quelle: Stellenanzeigen (BA-Volltext) · Stand 2026-11-01

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