Pebio Redaktion · Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026
Beamter/Beamtin - Allgemeine Innere Verwaltung (mittlerer nichttechnischer Dienst)
Was beschäftigt dich?
Gehalt: Was Beschäftigte verdienen
Ist-Gehalt (BA-Entgeltatlas), kein Tarif. Medianentgelt sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigter, Teilzeit ist nicht enthalten. Das Gehalt in deinem Vertrag kann abweichen.
Median pro Monat (brutto)
4.454 €
Spanne pro Monat (25 % bis 75 %)
3.915 € – 5.469 €
- Region: Deutschland
- Gilt für die Berufsgattung KldB 73282
- Importstand: Oktober 2026
- Bezugszeitraum der Zahl: im Datensatz nicht angegeben
- Fallzahl und Veröffentlichungsgrenze nennt die Quelle.
Quelle: BA-Entgeltatlas
Mehr zur Zahl
Untergrenzen sind kein Ist-Gehalt und stehen im Abschnitt Tarif.
Eigene Rechnung: Stundenwert
Rechne dein Monatsbrutto auf einen Stundenwert um. Das ist eine Rechnung aus deinen Eingaben, kein Vergleich mit dem Median. Nichts davon wird gespeichert.
Tarif und Untergrenzen
Das gilt mindestens, wenn die genannte Geltung auf dein Arbeitsverhältnis zutrifft. Das ist keine Rechtsauskunft.
Zur gesetzlichen Vergütung nach dem BGB liegt für diesen Beruf noch keine geprüfte Aussage vor.
Gesetzlicher Mindestlohn
Gesetzlich
13,90 € pro Stunde
gültig ab 2026-01-01, bis 2026-12-31
§ 1 Nr. 1 MiLoV5: „ab 1. Januar 2026 13,90 Euro brutto je Zeitstunde“
Quelle: Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (MiLoV5), BGBl. 2025 I Nr. 268; kein Außerkrafttreten — das Ende des Werts 2026 folgt aus dem Folgewert in § 1 Nr. 2 · Stand 2026-10-27
Kommende Sätze (1)
Gesetzlich
14,60 € pro Stunde
gültig ab 2027-01-01 · künftig
§ 1 Nr. 2 MiLoV5: „ab 1. Januar 2027 14,60 Euro brutto je Zeitstunde“
Quelle: Fünfte Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (MiLoV5), BGBl. 2025 I Nr. 268; kein Außerkrafttreten — das Ende des Werts 2026 folgt aus dem Folgewert in § 1 Nr. 2 · Stand 2026-10-27
Mindestausbildungsvergütung (§ 17 BBiG), € brutto pro Monat
Entscheidend ist das Jahr des Ausbildungsbeginns, nicht der Zahlmonat: Wer 2026 beginnt, behält den Satz des Jahrgangs 2026.
Ausbildungsbeginn 2026
- 1. Ausbildungsjahr
- 724,00 €
- 2. Ausbildungsjahr
- 854,00 €
- 3. Ausbildungsjahr
- 977,00 €
- 4. Ausbildungsjahr
- 1.014,00 €
Quelle: Bekanntmachung zur Fortschreibung der Höhe der Mindestvergütung für Berufsausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz (2026), BGBl. 2025 I Nr. 235; gilt für Berufsausbildungen, die vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2026 begonnen werden · Stand 2026-10-27
Ausbildungsbeginn 2027
- 1. Ausbildungsjahr
- 764,00 €
- 2. Ausbildungsjahr
- 902,00 €
- 3. Ausbildungsjahr
- 1.031,00 €
- 4. Ausbildungsjahr
- 1.070,00 €
Quelle: Bekanntmachung zur Fortschreibung der Höhe der Mindestvergütung für Berufsausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz (2027), BGBl. 2026 I Nr. 287; gilt für Berufsausbildungen, die vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2027 begonnen werden · Stand 2026-10-27
Begriffe erklärt
- Allgemeinverbindlicher Tarifvertrag (AVE)
- Ein Tarifvertrag, den das Arbeitsministerium für alle Betriebe einer Branche verbindlich erklärt hat – auch ohne Tarifbindung.
- Manteltarifvertrag
- Regelt die allgemeinen Arbeitsbedingungen wie Arbeitszeit, Urlaub und Kündigungsfristen, nicht die Höhe des Entgelts.
- Entgelttarifvertrag
- Legt fest, wie viel je Entgeltgruppe gezahlt wird.
- Entgeltgruppe
- Die Einstufung nach Tätigkeit und Qualifikation. Sie bestimmt, welcher Betrag der Entgelttabelle für dich gilt.
Welcher Tarif könnte für dich gelten?
Für diesen Beruf zeigen wir keinen Branchentarif. Prüfe Schritt für Schritt: Region, Betrieb und Branche, Tarifparteien, Geltungsbereich und Zeitraum, dann den Originaltext. Ein Treffer heißt „möglicherweise relevant, bitte prüfen“, nicht „gilt für dich“.
Tarifregister des BMASKarriere: Wechselziele
Berufe, zu denen Menschen aus diesem Beruf wechseln. Jede Einstufung zeigt ihre Herleitung.
- Beamter/Beamtin - Allgemeine Innere Verwaltung (gehobener nichttechnischer Dienst)
Verwaltung & öffentlicher Dienst
Redaktionell ausgewählt · Datensatz-Stand 2026-05-24
Einstufung: schwer
Herleitung
Das bringst du mit: Bürgerberatung, Compliance, Projektkoordination, Prozessmanagement, Verwaltungsrecht
Das fehlt noch: E-Planung, Führungs- und Leitungsaufgaben, Haushaltsrecht
Wechsel prüfenLaut Datensatz: Qualifikationswege
Qualifikationswege anzeigen (3)
- Öffentliches Haushaltsrecht(Pflicht)
2 Optionen
-
Beschreibung aus dem Datensatz
IHK-Zertifikatslehrgang 'Öffentliches Haushaltsrecht', Dauer: 6 Monate, berufsbegleitend)
-
Beschreibung aus dem Datensatz
Fernlehrgang 'Haushaltsrecht' bei der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV), Dauer: 4 Monate)
-
- Führungs- und Leitungsaufgaben(Pflicht)
2 Optionen
-
Beschreibung aus dem Datensatz
IHK-Zertifikatslehrgang 'Führungskompetenz für den öffentlichen Dienst', Dauer: 5 Monate, berufsbegleitend)
-
Beschreibung aus dem Datensatz
Seminar 'Führung im öffentlichen Sektor' bei der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, Dauer: 2 Wochen)
-
- Verwaltungsverfahrensrecht(Pflicht)
1 Option
-
Beschreibung aus dem Datensatz
Zertifikatskurs 'Verwaltungsverfahrensrecht' bei der FernUniversität Hagen, Dauer: 5 Monate)
-
- Öffentliches Haushaltsrecht(Pflicht)
Weitere Wege sind noch nicht belastbar recherchiert.
Wohin du noch kommen kannst
Wege, an die viele nicht sofort denken. Jede Angabe nennt Quelle und Stand; was fehlt, steht als „noch nicht belegt“.
Gehobener Dienst: Aufstieg über die fachspezifische Qualifizierung
Du übernimmst Aufgaben der nächsthöheren Laufbahn, also des gehobenen Dienstes. In der berufspraktischen Einführung arbeitest du auf einem Dienstposten dieser Laufbahn.
Warum du passt
Deine Dienstzeit im mittleren Dienst ist die Zulassungsbasis: Nach der Probezeit zählen drei Jahre bewährte Dienstzeit, dazu das erste Beförderungsamt. Verwaltungsrecht und Haushaltsrecht vertiefst du in der Theoriephase.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Fachspezifische Qualifizierung: Theoriephase von mindestens acht Monaten (teils neben der Arbeit möglich) mit Leistungstests, danach berufspraktische Einführung. Über den Erfolg entscheidet der Bundespersonalausschuss oder ein beauftragter Ausschuss.
Quelle: § 46 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- Mindestens zwei Jahre für Theorie und berufspraktische Einführung zusammen.
Quelle: § 46 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
- Besonderheiten
- Berufsbegleitende und modularisierte Aufstiegsverfahren müssen angeboten werden, sofern keine dienstlichen Gründe dagegensprechen.
Quelle: § 43 Abs. 2 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
Dein nächster Schritt: Frag deine Personalstelle nach der aktuellen Aufstiegsausschreibung und klär, ob du das erste Beförderungsamt erreicht hast.
Gehobener Dienst: Aufstieg über ein Hochschulstudium
Du schließt ein Bachelorstudium ab und führst danach ein Jahr lang Aufgaben der nächsthöheren Laufbahn aus. Am Ende steht eine dienstliche Beurteilung zur Bewährung.
Warum du passt
Hast du die ausgeschriebene Hochschulausbildung schon und bestehst das Auswahlverfahren, kann der Aufstieg auf die einjährige berufspraktische Einführung beschränkt werden. Deine Verwaltungspraxis trägst du in diese Einführung hinein.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Bachelorabschluss (oder gleichwertig) plus ein Jahr berufspraktische Einführung in der nächsthöheren Laufbahn. Die obersten Dienstbehörden können eigene Aufstiegsstudiengänge einrichten.
Quelle: § 47 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- noch nicht belegt
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
Dein nächster Schritt: Lies die Ausschreibung deiner Behörde und gleiche ab, welche Hochschulausbildung sie verlangt.
Studium im Vorbereitungsdienst des gehobenen Dienstes
Du studierst im Wechsel zwischen Fachstudium und berufspraktischen Studienzeiten. Der Abschluss ist ein Bachelor oder ein Diplom mit dem Zusatz Fachhochschule.
Warum du passt
Der Vorbereitungsdienst ist der Weg in den gehobenen Dienst über ein Studium statt über den Aufstieg. Deine Verwaltungspraxis hilft dir in den berufspraktischen Studienzeiten.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Vorbereitungsdienst für den gehobenen Dienst als Hochschulstudium mit fachwissenschaftlichen Studienzeiten und berufspraktischen Studienzeiten; Abschluss Bachelor oder Diplom (FH).
Quelle: § 16 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- In der Regel drei Jahre; mit einem Bachelor oder gleichwertigen Abschluss bis auf ein Jahr verkürzbar. Der verkürzte Dienst darf nicht nur aus Fachstudien oder Lehrgängen bestehen.
Quelle: § 16 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
Dein nächster Schritt: Such die Ausschreibung des Vorbereitungsdienstes bei der Behörde und prüfe Zugangsvoraussetzungen und Bewerbungsfrist.
Weitere Wege anzeigen (4)
Wechsel in eine andere Laufbahn des mittleren Dienstes
Du arbeitest in einer anderen Laufbahn derselben Laufbahngruppe. Dafür brauchst du die Befähigung dieser Laufbahn.
Warum du passt
Die Qualifizierung ergänzt, was die neue Laufbahn an Fach-, Methoden- und sozialen Kompetenzen verlangt. Deine Verwaltungspraxis bleibt die Grundlage.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Qualifizierung zum Erwerb der Befähigung der neuen Laufbahn; sie vermittelt die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen, die die neue Laufbahn verlangt.
Quelle: § 50 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- Mindestens ein Jahr für den mittleren Dienst.
Quelle: § 50 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
Dein nächster Schritt: Sprich mit deiner Personalstelle über offene Stellen in anderen Laufbahnen und die nötige Qualifizierung.
Beförderung im mittleren Dienst
Du übernimmst ein höheres Amt deiner Laufbahn. Ändert sich die Amtsbezeichnung, erfolgt die Beförderung per Ernennung.
Warum du passt
Eignung, Befähigung und fachliche Leistung entscheiden. Hast du einen höherwertigen Dienstposten erfolgreich ausgefüllt, erfüllst du die Erprobungsvoraussetzung.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Auswahl nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung; bei höherwertigem Dienstposten Bewährung in einer Erprobungszeit; kein Beförderungsverbot.
Quelle: § 40 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- noch nicht belegt
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
- Besonderheiten
- Das erste Beförderungsamt ist Voraussetzung für die fachspezifische Qualifizierung zum gehobenen Dienst.
Quelle: § 44 Abs. 3 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
Dein nächster Schritt: Frag in deinem Beurteilungsgespräch, welcher höherwertige Dienstposten für dich in Frage kommt.
Dienstliche Qualifizierung für höherwertige Dienstposten und Führung
Du nimmst an Fortbildungen teil, die zusätzliche Qualifikationen für höherwertige Dienstposten und Führungsaufgaben vermitteln. Die Bundesakademie für öffentliche Verwaltung unterstützt die Behörden dabei.
Warum du passt
Beamtinnen und Beamte sollen Möglichkeiten zum Erwerb ergänzender Qualifikationen erhalten. Wer sich nachweislich weiterqualifiziert, soll Gelegenheit bekommen, das bei höherwertigen Aufgaben zu zeigen.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Ergänzende Qualifizierung nach Eignung, bei dienstlichem Interesse; Vorschlag durch Vorgesetzte oder eigene Bewerbung.
Quelle: § 56 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- noch nicht belegt
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
- Besonderheiten
- Bei der Gestaltung sind Betreuungspflichten, Teilzeit und mobiles Arbeiten zu berücksichtigen.
Quelle: § 56 Abs. 5 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
Dein nächster Schritt: Sprich mit deiner Führungskraft über Fortbildungen für höherwertige Aufgaben und bewirb dich auf passende Angebote.
Wechsel in den Bundesdienst aus einem anderen Dienstherrn
Du wechselst von einem anderen Dienstherrn in ein Beamtenverhältnis beim Bund oder einer bundesunmittelbaren Körperschaft. Deine Laufbahnbefähigung wird nach den Regeln der BLV geprüft.
Warum du passt
Als Beamtin oder Beamter mit Laufbahnbefähigung hast du die Grundlage, die die BLV für die Anerkennung bei einem Wechsel verlangt.
Der Weg dorthin
- Weiterbildung und Prüfung
- Beim Wechsel von Beamtinnen und Beamten anderer Dienstherren in ein Beamtenverhältnis beim Bund gelten §§ 6 bis 9, §§ 21 bis 35, § 38 Abs. 3 sowie §§ 51 und 52 BLV entsprechend.
Quelle: § 53 BLV · Stand 2026-11-01 (abgerufen)
- Dauer
- noch nicht belegt
- Kosten
- noch nicht belegt
- Förderung
- noch nicht belegt
- Gehalt
- noch nicht belegt
Dein nächster Schritt: Such Stellen beim Bund und frag die einstellende Behörde, wie sie deine Laufbahnbefähigung anerkennt.
Was dir wichtig ist
Wähle freiwillig, was dir wichtig ist. Wir zeigen dir dann die passenden Fakten zu diesem Beruf. Es gibt keine Gewichtung, keine Bewertung und keinen Gesamtwert.
Ohne Auswahl bekommst du eine allgemeine Orientierung: Gehalt, Tarif, Kompetenzen, Karriere und Wissen findest du in den Abschnitten dieser Seite. Wähle oben, was dir wichtig ist, dann zeigen wir dir die passenden Stellen.
So ordnen wir zu
- Finanzielle Situation: Gehalt, Tarif
- Sicherheit & Planbarkeit: Tarif, Arbeitsmarkt
- Arbeitsumfeld & Zugehörigkeit: Keine Daten
- Anerkennung & Kompetenz: Kompetenzen
- Entwicklung & Selbstbestimmung: Karriere, Kompetenzen
Arbeitsmarkt: Was Stellenanzeigen verlangen
Für diesen Beruf gibt es noch keinen fachlich geprüften Datensatz.
Quick-Check mit diesem Zielberuf
Der Quick-Check liest deinen Lebenslauf mit diesem Beruf als Zielberuf. Was er zeigt und wo seine Grenzen liegen, steht auf der Ergebnisseite.
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