Insights · Marktreport Stand: Oktober 2026

Der Arbeitsmarkt für Arzt/Ärztin - Frauenheilkunde und Geburtshilfe 2026

Ausgewertet aus 237 Stellenanzeigen, bundesweit · Gehaltsdaten: Entgeltatlas der BA

Analysebasis
237
Stellen, bundesweit
Skill im Aufwind
Diskretion

Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtung Frauenheilkunde und Geburtshilfe sind in einem medizinischen Kernbereich tätig, der sowohl ambulante Versorgung als auch stationäre Geburtshilfe umfasst. Für den Berichtszeitraum Oktober 2026 wurden 237 Stellenausschreibungen in diesem Berufsbild ausgewertet. Der Stellenmarkt zeigt damit eine solide Nachfrage nach gynäkologisch-geburtshilflicher Fachkompetenz.

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Welche Skills der Markt verlangt

Die mit Abstand am häufigsten geforderte Qualifikation ist Geburtshilfe, die in 99,6 Prozent aller Ausschreibungen genannt wird und damit nahezu universell vorausgesetzt wird. Eng dahinter folgt die Approbation mit einer Nennungsquote von 94,1 Prozent, was die formale Zulassungsvoraussetzung für die ärztliche Tätigkeit widerspiegelt. Sonographie ist mit 90,7 Prozent ebenfalls ein zentrales Anforderungsmerkmal, gefolgt von Frauenheilkunde mit 71,3 Prozent und der Facharztanerkennung mit 68,8 Prozent. Schwangerenvorsorge wird in 65 Prozent der Stellenanzeigen verlangt, während der Facharzt-Status in 54 Prozent der Ausschreibungen explizit gefordert wird. Spezifischere Kompetenzen wie Kreißsaal-Erfahrung (22,8 Prozent) oder Schwangerenbetreuung (8 Prozent) spielen eine ergänzende, aber deutlich seltenere Rolle.

Geburtshilfe 99.6 % 236 Nennungen
Approbation ↑ im Aufwind 94.1 % 223 Nennungen
Sonographie 90.7 % 215 Nennungen
Frauenheilkunde 71.3 % 169 Nennungen
Facharztanerkennung 68.8 % 163 Nennungen
Schwangerenvorsorge 65 % 154 Nennungen
Facharzt 54 % 128 Nennungen
Kreißsaal 22.8 % 54 Nennungen
Schwangerenbetreuung 8 % 19 Nennungen
Praxissoftware 6.8 % 16 Nennungen
Quelle: Eigene Auswertung (Adzuna)
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Was sich verändert

Auf der Seite der wachsenden Anforderungen fällt Diskretion mit einem Anstieg von 372 Prozent besonders auf, was auf eine zunehmende Sensibilisierung für den Umgang mit Patientendaten und persönlichen Informationen hindeutet. Patientenversorgung verzeichnet ein Plus von 116 Prozent, und auch Approbation sowie Betreuung gewinnen mit Zuwächsen von 57 beziehungsweise 60 Prozent an Bedeutung. Demgegenüber sind Qualifikationen wie Klinische Leitung, Laparoskopie und Coaching stark rückläufig, mit Rückgängen von jeweils 99, 98 und 98 Prozent.

Im Aufwind
↑ Diskretion↑ Patientenversorgung↑ Betreuung↑ Approbation↑ Angebotserstellung
Rückläufig
↓ Klinische Leitung↓ Coaching↓ Laparoskopie↓ Motivation↓ Engagement
Einordnung für Bewerber

Für diesen Berichtszeitraum liegen keine Gehaltsdaten vor, sodass eine Einordnung der Vergütungssituation nicht möglich ist. Der Stellenmarkt für Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe zeigt sich mit 237 Ausschreibungen als aktiv und nachfragereich. Jobsuchende mit Approbation, Facharztanerkennung und Sonographie-Kenntnissen sind klar im Vorteil und decken die Kernanforderungen des Marktes ab.

Quellen

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